Die erste Etappe unserer Reise von Alcudia in Spanien nach Tunesien Port El Kantoui
Nach langem Planen und hin und her, war die Entscheidung zugunsten von Tunesien gefallen. Zum einem war mit sehr günstigen Überwinterungskosten zu rechnen und zum anderen mit wesentlich angenehmeren Temperaturen als in Mallorca.
Wir hatten ja noch keinerlei Erfahrung was unser Leben als Fahrtensegler verschlingen würde und wieviel noch in die Mupfel zu investieren war. Ein weiterer wichtiger Faktor war für uns auch, dass wir uns zu der späten Jahreszeit nicht mehr auf den Atlantik hinauswagen wollten. Nach all den Anstregungen und Hürden, die zu bewältigen waren, sehnten wir uns danach endlich auf's Wasser zu kommen. Vor allem aber sehnten wir uns nach Ruhe und Entspannung.
Aber Planung ersetzt den Irtum durch den Zufall und segeln zu so später Jahreszeit, kann auch im Mittelmeer durchaus gefährlich sein.
Sturm satt
Am ersten Tag wieder im Wasser und schon in der darauffolgenden Nacht, war neben unserer schnellen Reaktion viel Glück die Hauptursache, dass die Mupfel nicht wie drei unserer Nachbarschiffe auf dem Wellenbrecher der Alcudia Werft endete. Das Wetter liess nicht locker und auch der Wetterbericht für die Überfahrt sollte sich als grosser Bluff erweisen.
Erst nach vier Tagen im Sturm sollten wir wieder zum Atemholen kommen, mehr dazu dann unter den einzeln Tagebucheinträgen.